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Einer der größten und berühmtesten Echsen ist der Komodowaran. Er kann bis zu 3 Meter lang werden, und natürlich wird ihn keiner jemals bei sich Zuhause in einen Terrarium halten können.
In freier Wildbahn wird er meistens so um die 1,8 Meter groß, und er wird meistens kaum schwerer als 50 kg (wenn er einen leeren Magen hat). Bei vollgefressenen Zustand kann er 100 kg erreichen! In Ausnahmefällen hat man schon von 250 kg gehört. Er hat einen schweren graubraunen bis olivgrünen Körper, einen langen, dicken Schwanz und gut entwickelte Gliedmaßen mit klauenartigen Nägeln. Die Zähne sind groß und spitz. Sie sind seitlich messerartig abgeflacht. Die Zunge ist gegabelt und kann schnell aus dem Maul herausgestreckt und wieder eingezogen werden. Trotz seiner Größe ist er ein guter Kletterer, der sich sowohl auf dem Land als auch im Wasser, in dessen Nähe er oft lebt, schnell fortbewegen kann. Er kann eine Geschwindigkeit von bis zu rund 30 km/h erreichen. Die Lebenserwartung wird auf 30 bis 50 Jahre geschätzt. Komodowarane haben einen äußerst unangenehmen Eigengeruch, der auf faulende Aasreste in ihrem Maul zurückgeführt wird.
Der Komodowaran kommt in den indonesischen Inseln Komodo, Rinca, Gili Montang vor. Da die Tiere immer seltener werden, wurde zum Schutz der Nationalpark Komodo gegründet.
Der Komodowaran ist ein hochintelligentes Tier und ist überwiegend tagaktiv. In der Nacht zieht er sich in seinen Bau zurück. Er lebt in den Wäldern und Buschländern der Inseln und ernährt sich dort unter anderem von Aas. Natürlich ernähren sie sich auch von Reptilien, Hirschen und alles was ihnen zwischen die Zähne kommt. Männchen wandern gelegentlich bis zu 10 Kilometer am Tag umher. Die durchschnittliche Wegstrecke liegt jedoch bei 1,6 Kilometer. Die durchschnittliche Geschwindigkeit beträgt 5 Kilometer pro Stunde. Allerdings können Komodowarane auch eine Geschwindigkeit von 14 bis 18 Kilometern pro Stunde erreichen. Der Komodowaran besitzt außerdem ein Gift. Dies setzt er oft ein, um so seine Beute zu fangen. Das Tier ist dadurch nicht sofort tod, erst nach ein paar Tagen. Der Aasgeruch lockt dann wieder andere Warane an...
Komodowarane paaren sich zwischen Mai und August, die Eiablage erfolgt im September. Das Weibchen legt jeweils etwa 15 Eier, die es im Boden vergräbt. Nach der Fürsorge für das Nest werden die Jungtiere (100 g schwer, 40 cm lang) sich selber überlassen und oft sogar als Beute gefressen. Überlebende Jungtiere wachsen innerhalb von fünf bis sieben Jahren auf eine Länge von etwa 1,50 Meter und sind auch dann erst geschlechtsreif. Bis zu diesem Zeitpunkt leben die Jungtiere ausschließlich auf Bäumen, die ihre älteren Artgenossen auf Grund ihres größeren Gewichtes nicht erklettern können. Damit sind sie gut gegen kannibalische Überfälle gewappnet. Bei von Männchen der eigenen Gattung isoliert lebenden Zootieren konnten auch Fälle von Selbstbefruchtung (Parthenogenese) durch das Muttertier beobachtet werden.

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am Februar 08 2010 00:50:49
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am Februar 08 2010 22:33:43
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am Februar 08 2010 23:19:34
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