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04/09/2010
Guten Morgen

30/08/2010
In ner Wüste ist gar nicht so wenig los... unterschätz die Wüste nicht Roland ;-)

29/08/2010
Ja Roland, die Wüste lebt! Cat weiß das schnell etwas geschehen muss und wird auch reagieren aber auch ihr könnt kräftig mithelfen mit Beitragen und Fragen!

28/08/2010
das gibt es ja in einer wüste mehr lebenszeichen Wink

28/08/2010
Leider reisst es Catwoman noch etwas zu sehr hin und her! Ich tue alles was geht damit sie sich hier wieder richtig reinhängt!

28/08/2010
ausgestorben Shock

28/08/2010
wasn los ist ja voll tote hose hier Sad

12/08/2010
Hallo Leute! Langsam aber sicher neigt sich der Sommer dem Herbst entgegen. Zeit für neue Aktivitäten bei Faunaria!

10/08/2010
Hallöchen zusammen!

09/08/2010
hallo

Der Komodowaran
Terraristik






Einer der größten und berühmtesten Echsen ist der Komodowaran. Er kann bis zu 3 Meter lang werden, und natürlich wird ihn keiner jemals bei sich Zuhause in einen Terrarium halten können.

In freier Wildbahn wird er meistens so um die 1,8 Meter groß, und er wird meistens kaum schwerer als 50 kg (wenn er einen leeren Magen hat). Bei vollgefressenen Zustand kann er 100 kg erreichen! In Ausnahmefällen hat man schon von 250 kg gehört. Er hat einen schweren graubraunen bis olivgrünen Körper, einen langen, dicken Schwanz und gut entwickelte Gliedmaßen mit klauenartigen Nägeln. Die Zähne sind groß und spitz. Sie sind seitlich messerartig abgeflacht. Die Zunge ist gegabelt und kann schnell aus dem Maul herausgestreckt und wieder eingezogen werden. Trotz seiner Größe ist er ein guter Kletterer, der sich sowohl auf dem Land als auch im Wasser, in dessen Nähe er oft lebt, schnell fortbewegen kann. Er kann eine Geschwindigkeit von bis zu rund 30 km/h erreichen. Die Lebenserwartung wird auf 30 bis 50 Jahre geschätzt. Komodowarane haben einen äußerst unangenehmen Eigengeruch, der auf faulende Aasreste in ihrem Maul zurückgeführt wird.

Der Komodowaran kommt in den indonesischen Inseln Komodo, Rinca, Gili Montang vor. Da die Tiere immer seltener werden, wurde zum Schutz der Nationalpark Komodo gegründet.

Der Komodowaran ist ein hochintelligentes Tier und ist überwiegend tagaktiv. In der Nacht zieht er sich in seinen Bau zurück. Er lebt in den Wäldern und Buschländern der Inseln und ernährt sich dort unter anderem von Aas. Natürlich ernähren sie sich auch von Reptilien, Hirschen und alles was ihnen zwischen die Zähne kommt. Männchen wandern gelegentlich bis zu 10 Kilometer am Tag umher. Die durchschnittliche Wegstrecke liegt jedoch bei 1,6 Kilometer. Die durchschnittliche Geschwindigkeit beträgt 5 Kilometer pro Stunde. Allerdings können Komodowarane auch eine Geschwindigkeit von 14 bis 18 Kilometern pro Stunde erreichen. Der Komodowaran besitzt außerdem ein Gift. Dies setzt er oft ein, um so seine Beute zu fangen. Das Tier ist dadurch nicht sofort tod, erst nach ein paar Tagen. Der Aasgeruch lockt dann wieder andere Warane an...

Komodowarane paaren sich zwischen Mai und August, die Eiablage erfolgt im September. Das Weibchen legt jeweils etwa 15 Eier, die es im Boden vergräbt. Nach der Fürsorge für das Nest werden die Jungtiere (100 g schwer, 40 cm lang) sich selber überlassen und oft sogar als Beute gefressen. Überlebende Jungtiere wachsen innerhalb von fünf bis sieben Jahren auf eine Länge von etwa 1,50 Meter und sind auch dann erst geschlechtsreif. Bis zu diesem Zeitpunkt leben die Jungtiere ausschließlich auf Bäumen, die ihre älteren Artgenossen auf Grund ihres größeren Gewichtes nicht erklettern können. Damit sind sie gut gegen kannibalische Überfälle gewappnet. Bei von Männchen der eigenen Gattung isoliert lebenden Zootieren konnten auch Fälle von Selbstbefruchtung (Parthenogenese) durch das Muttertier beobachtet werden.




Kommentare
#1 | Gerhard am Februar 08 2010 00:50:49
Sehr interessantes Tier. Im Fernsehen hab ich erst eine Dokumentation gesehen über Komodowarane. Soviel ich mitbekommen habe tötet er seine Beute (in der Dokumentation einen Büffel) indem er sie beißt und dabei tiefe Fleischwunden verursacht. Durch seine Bakterien im Maul die von Fleischresten an Zacken der Zähne hängenbleiben entstehen erleidet die Beute eine Vergiftung. Nach dem Biss wartet der Waran bis das Opfer schwach genug ist und dann na ja. Ich möchte so einem Tier in der freien Wildbahn nicht zu nahe kommen.
#2 | Catwoman am Februar 08 2010 22:33:43
Ja so ist es Gerhard! Ich würde ihn schon mal von der Nähe aus sehen!
#3 | Gerhard am Februar 08 2010 23:19:34
Schade das es keinen Komodowaran im Tierpark Schönbrunn (Wien) gibt. Hier ist ein Link vom Zoo http://www.zoovie... m.f.G. Gerhard
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