Ja Roland, die Wüste lebt! Cat weiß das schnell etwas geschehen muss und wird auch reagieren aber auch ihr könnt kräftig mithelfen mit Beitragen und Fragen!
Allgemeines
Die Peruphasma schultei ist in Norden Perus beheimatet.
Ihr Lebensraum ist in Sträuchern tropischer Wäldern, meist unter Rinden.
Die Samtschrecke ist nachtaktiv.
Das Männchen wird ca. 9 Monate alt, Weibchen können bis zu 2 Jahre alt werden. (Ist ein relativ langes Alter für Phasmiden)
Aussehen
Die Männchen werden ca. 5 cm groß, die Weibchen können bis zu 7 cm groß werden.
Sie hat gelbe Augen, gelb geringelte Antennen, und eine leuchtend rote Oberlippe.
Sie hat einen schwarzen Körper und im hinteren Bereich kräftig rote Hinterflügel.
Haltung
Peruphasma schultei sind relativ pflegeleicht. Raumtemperatur ist ausreichend. Ein Terrarium für mehrere Tiere mit dem Maßen 40/40/60 ist ausreichend. Auch weniger wenn man nur 2-3 Stück hat... Jedoch fühlen sich die Tiere in einem größeren Terrarium immer wohler. Als Bodengrund sollte man ein leicht feuchtes Substrat verwenden. Für die Eiablage muss eine Schale mit Erde oder Torf hineingestellt werden. Äste zum herumklettern müssen vorhanden sein. Die Luftfeuchtigkeit sollte 40- 60 % betragen, am besten regelmäßig sprühen, aber die Tiere nie direkt ansprühen. Staunässe MUSS vermieden werden! Auf eine Beleuchtung kann verzichtet werden, da sie ja dämmerungsaktiv sind.
Nahrung
ACHTUNG! Schulteis fressen NICHT wie die meisten Phasmiden Brombeerblätter, Rosenblätter usw!!!!
Sie ernähren sich von Liguster, Forsythien, Flieder usw. Bitte schauen bevor man sich diese Tiere heimtut, ob man sie im Winter auch füttern kann! Es gibt winterharten Liguster, man kann sich den selbst anbauen, oder sonst muss man die Stellen kennen wo er wächst!
Zucht
Wenn die Tiere ihre Geschlechtsreife erreicht haben, kommt es zu häufigen Paarungen. Diese können sehr lange dauern. Die Tiere können auch über Jungfernerzeugung Eier erzeugen. Wenn dies der Fall ist schlüpfen nur Weibchen, und bei weitem nicht so viele. Die Eier werden häufig vergraben, aber oft auch nur "abgelegt". Dort können sie bis zum Schlüpfen bleiben. Diese müssen leicht feucht gehalten werden. Bei 25-27°C schlüpfen die Jungen nach etwa 4 - 6 Monaten. Wenn die Temperatur unterschritten wird, dauert es länger.